Online-Marketing Glossar #1 – Social Media

Heute beschäftigen wir uns mit Social Media. Was steckt hinter diesem Begriff und wie hängt er mit der Online-Marketinglandschaft im Allgemeinen zusammen? Kann mein Unternehmen auch ohne soziale Medien auskommen und welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit Medien "social" sind?

Warum Unternehmen nicht auf Social Media verzichten sollten
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Definition: Was ist Social Media?

Generell fallen darunter Plattformen, auf denen Nutzer Meinungen, Erfahrungen und Informationen austauschen können. Wichtige Vertreter sind etwa Facebook, Twitter oder Instagram. Auch YouTube fällt darunter, da die Art des Informationsaustauschs nicht festgelegt ist. Inhalte auf diesen Plattformen erscheinen also in Textform ebenso wie in Bildern, Videos oder auch in Form reiner Audiodateien. In jedem Fall gilt: Der Informationsaustausch steht immer im Vordergrund bei Aktivitäten auf Social-Media-Plattformen. Diesen Vorteil können sich auch Unternehmen durch einen Kontakt zum Kunden zunutze machen.

Nutzung und Finanzierung

Erfolgreiche Plattformen dieser Art bieten ihren Nutzern meist kostenlosen Zugriff auf alle gebotenen Funktionen. Damit ist Social Media auch ein wesentlicher Bestandteil des Web 2.0: Nicht mehr große Medienunternehmen generieren den Content für Webseiten, sondern die Nutzer der Plattform selbst. Stellen Sie sich ein Angebot wie YouTube vor, das ohne nutzergenerierten Content zu sehen ist. Sie würden vor einer leeren Webseite stehen, die keine Funktion hat.

Im professionellen Bereich sind auch kostenpflichtige Angebote vertreten. Darunter fallen Plattformen, die Berufstätige untereinander vernetzen, wie das von Microsoft geführte LinkedIn sowie XING. Dort stehen gegen die Abgabe einer Premium-Gebühr zusätzliche Funktionen für die Nutzer der Angebote zur Verfügung. International sind es Angebote wie YouTube, Twitter, Facebook, Instagram und Google Plus, die auf die höchste Verbreitung schauen können.

Social Media für Unternehmen

Unternehmen profitieren von Social Media vor allem durch die Tatsache, dass praktisch jede Zielgruppe auf einem der zahlreichen Portale in irgendeiner Form erreichbar ist. Kinder lassen sich dort ebenso ansprechen wie ältere Menschen. Personen werden Sie dort sowohl privat erreichen als auch in ihrer Kapazität für andere Unternehmen.

Weiterhin bieten diese Plattformen eine sehr gute Möglichkeit für die Kundenbindung. Generell fällt sie deutlich interaktiver aus als durch klassische Werbeinstrumente, die stets nur in eine Richtung kommunizieren. Social Media hingegen eröffnet Chancen, in den direkten Dialog mit der Zielgruppe zu treten und daraus Informationen zu sammeln.

Ein unterschätztes Feature ist auch das in Social-Media-Kreisen beliebte „liken“ eines Angebots. Kunden, die das Angebot auf Ihrer Facebook-Seite anspricht und die Ihnen entsprechend folgen, werden über weitere Veröffentlichungen auf Ihren Social-Media-Kanälen in Zukunft automatisch informiert. Leider ist es so, dass manche Social Media Plattformen Ihre Beiträge nicht all Ihren Followern anzeigt. Daher müssen Sie auf diesen Plattformen Werbekampagnen starten, damit Ihre Posts bei Ihrer gesamten Zielgruppe ankommt.

Aufgrund der genannten Vorteile gibt es heute kaum noch fortschrittliche Unternehmen, die auf eine durchdachte Marketingstrategie im Social-Bereich verzichten.

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