In 11 Schritten einen Blogartikel schreiben (Teil 1)

Das ist der erste Teil unseres 3-teiligen Artikels, in dem wir Ihnen in 11 Schritten erklären, wie Sie einen Blogartikel schreiben können.

Blogartikel schreiben

Blogartikel sind ein wichtiges Instrument im Online-Marketing. Denn durch informative Blogartikel heben Sie sich nicht nur von Ihren Mitbewerbern ab, sondern liefern Ihren potenziellen Kunden einen echten Mehrwert.

1. Schritt – Erstellen einer Überschrift

Die Überschrift ist eines der wichtigsten Elemente des Blogartikels. Egal, ob in den Suchergebnissen von Google, auf Facebook oder auf Twitter. Die Überschrift ist das Erste, was der Leser zu Gesicht bekommt.

Wenn eine Überschrift erstellt wird, sollte man immer an die NDEU-Formel denken:

  • Nützlich (Liefert die Überschrift einen Nutzen?)
  • Dringend (Kann die Überschrift mit einem “Zeit-Element” versehen werden, um dringlicher zu wirken, z.B. “heute”?)
  • Einzigartig (Vermittelt die Überschrift etwas Neues oder in einer neuen Art und Weise?)
  • Ultraspezifisch (Ist die Überschrift so spezifisch wie möglich?)

Die Überschrift hängt stets vom Kontext und der Zielgruppe ab und sollte den Content bestmöglich beschreiben. Weitere Tipps:

  • mit der Überschrift Erwartungen wecken → z.B. Anleitungen / “Die X besten…” / “Warum du …”
  • Zahlen in Überschriften, die List Posts ankündigen (leicht zu konsumieren)
  • Emotionale Überschriften → “Tipp” wird z.B. zum “Geheimnis”
  • kurze Überschriften (unter 50 Zeichen / 10 Wörter)
  • Aufmerksamkeit erregen: Provozieren und Fragen stellen

2. Schritt – Recherchieren

Um das Wissen zu einem Thema aufzufrischen, benötigen Sie vernünftige und relevante Quellen. Je nachdem in welcher Branche Sie aktiv sind, sollten Sie versuchen Ihre Aussagen so oft wie möglich mit Quellen zu belegen und keine Details zu vergessen. Sie müssen gut recherchieren, um richtige Informationen an Ihre Leser weiter zu geben. Daher ist die Recherche häufig mit das Aufwendigste bei der Veröffentlichung neuer Artikel.

  1. Google mit verschiedenen Keywords füttern
  2. Einen Blick auf die ersten 100 Suchergebnisse werfen (für eine gute und ausgiebige Recherche)
  3. Öffnen Sie alle passenden Seiten
  4. Scannen dieser Seiten
  5. Schließen der Seiten, die nicht hochwertig und unseriös aussehen

Wenn Sie einen Artikel schreiben, ist es immer wichtig sich direkt Notizen zu machen. Beim Recherchieren und Lesen hat man sicherlich auch Geistesblitze und sollten unmittelbar niedergeschrieben werden. Ansonsten verschwinden sie wieder im Nirvana! Und zuletzt: immer die URLs speichern, damit Sie die Seiten auch wiederfinden können.

3. Schritt – Keyword-Recherche

Sie sollten Blogartikel für Menschen und nicht nur für Suchmaschinen schreiben. Trotzdem darf man die Suchmaschinen nicht ganz vergessen. Sie müssen Ihren Blogartikel ein bisschen anpassen, um ihn für die Leser schmackhaft zu machen. Sie können wie folgt vorgehen, wenn Sie ein Google AdWords Konto haben:

  • Den Google AdWords Keyword-Planer aufrufen
  • Klicken Sie auf „Daten zum Suchvolumen und Trends abrufen“
  • Die entsprechenden Keywords eingeben
  • Klicken Sie auf “Suchvolumen abrufen”

Danach bekommen Sie eine genaue Auflistung dieser Keywords mit den durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat.

Falls Sie kein Google AdWords Konto besitzen, haben Sie die Möglichkeit das ausgesuchte Keyword in die Google-Suche einzugeben und nachzuschauen wie viele Suchergebnisse angezeigt werden. Diese Möglichkeit sagt aber nur etwas über die Anzahl an Suchergebnissen aus aber nicht über Anzahl an Suchanfragen pro Monat. Sollten Sie keine bis kaum Suchanfragen oder Ergebnisse für diese Keywords sehen, haben Sie noch weitere Optionen:

  1. Das ursprüngliche Thema verändern
  2. Das ursprüngliche Thema lassen, aber durch ein anderes Keyword optimieren

Sie schreiben Artikel für Menschen, nicht nur für Suchmaschinen. Vor allem Blogartikel, die ein spezifisches Problem seiner Zielgruppe lösen, werden öfter geteilt. Sobald Sie ein Keyword haben, sollten Sie es in folgende Elemente packen:

  • einmal im Titel (so nah am Anfang wie möglich)
  • einmal im H1-Tag
  • in den Zwischenüberschriften (H2)
  • mind. dreimal im Text (je nach Länge des Artikels)
  • wenigstens einmal in Bold (egal ob oder )
  • wenigstens einmal in einem Alt-Attribut (perfekt hierfür ist das Artikelbild)
  • als Name eines Bildes (perfekt ist hier wieder das Artikelbild)
  • einmal in der URL
  • einmal in der Meta-Description (Länge der Meta-Description: 139 Zeichen)
  • generell nicht als Anchor-Text an eigene oder fremde URL

Sie sollten auch nicht vergessen, Ihre Blogartikel untereinander zu verlinken, um für eine gute interne Verlinkung zu sorgen und auf ältere Artikel wieder aufmerksam zu machen. In diesem Zuge wollen wir Ihnen direkt noch unseren Artikel „Der Unternehmensblog: Neukunden gewinnen und Bestandskunden binden“ empfehlen.

Die Schritte 4 bis 6 erhalten Sie in unserem nächsten Blogartikel, welcher nächste Woche erscheint.

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