3 Wege, um den Umsatz als Handwerksbetrieb nachhaltig zu steigern

Machen wir uns nichts vor: Den meisten Umsatz generiert ein Handwerksbetrieb über Bestandskunden. Neukundengewinnung findet, wenn überhaupt, meist nur über Empfehlungen statt.

Online-Marketing Handwerksbetriebe

Generell gibt es daran auch nichts auszusetzen. Diese Art des Wachstums ist zwar langsam aber dafür meist nachhaltig. Nur, haben Sie für Ihren Handwerksbetrieb wirklich eine Strategie für die Pflege von Bestandskunden, verbunden mit dem Generieren von Neuaufträgen. Denn nur so erreichen Sie auch mehr Umsatz.
Und haben Sie ein wirklich professionell aufgestelltes Empfehlungsmarketing?

Mit den folgenden drei Punkten, können auch Sie Ihrem Handwerksbetrieb, durch die Pflege von Bestandskunden und die daraus resultierende Neukundengewinnung über Empfehlungsmarketing, einen ordentlichen Umsatz-Schub verleihen.

1. Der eigene Firmenblog

Die Wichtigkeit eines Firmenblogs, oder auch Unternehmensblog, für die Neukundengewinnung im Internet kann ich nicht oft genug wiederholen. Eine nachhaltige Online-Marketing-Strategie ist ohne einen Blog für mich so gut wie unmöglich. Mit der Frage, welche Vorteile so ein Blog für Ihr Unternehmen haben

Aber was ist ein Firmenblog?

Ganz einfach: Der Bereich ‚Aktuelles‘ auf Ihrer Website, der regelmäßig mit neuen Inhalten gefüllt wird. Hier sollten Sie aber immer den Mehrwert Ihres potentiellen Kunden im Auge behalten und keine egozentrische Eigenwerbung betreiben. Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem letzten Blogartikel Der Unternehmensblog: Neukunden gewinnen und Bestandskunden binden.

Ein Beispiel:

Für ein Küchenstudio bietet sich ein Artikel über die optimale Platzierung des Dunstabzuges an. Hierbei können Sie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Varianten objektiv gegenüberstellen. Ein echter Mehrwert für Ihre Kunden und Sie werden zusätzlich als Experte wahrgenommen.

Was hat das mit mehr Umsatz und Empfehlungsmarketing zu tun?

Sie bauen so über die Zeit eine echte Wissensdatenbank in Ihrem Blog und somit auf Ihrer Website auf. Sie werden als die Anlaufstelle bei Fragen rund um Ihre Expertise wahrgenommen.

Um bei dem o.g. Beispiel mit dem Küchenstudio zu bleiben: Sie mausern sich so zu der Anlaufstelle Nummer eins bei allen Fragen rund um das Thema Küche. Nicht schlecht, oder?

2. Email-Marketing

Jetzt haben Sie einen tollen Firmenblog. Wie unter Punkt 1 beschrieben füllen Sie diesen regelmäßig mit neuen und tollen Inhalten. Diese sollten Ihre Bestandskunden aber auch mitbekommen. Der beste und kostengünstigste Weg heutzutage: Der Email-Newsletter.

Sie winken ab? Sie löschen sofort sämtliche Newsletter die Sie erhalten?

Ok, kann ich verstehen. Aber es wird bestimmt auch den ein oder anderen Newsletter geben, den sie sich zumindest einmal anschauen. Einfach deshalb, weil dort immer mal wieder interessante Geschichten drin stehen, oder?

Aha, und von genau so einem Newsletter spreche ich.

Der Newsletter wird einfach mit den Mehrwert-spendenden Artikeln aus Ihrem Blog gefüllt und wird so von Ihrer Zielgruppe garantiert geöffnet. Es kommt wirklich nur auf die Inhalte an.

Ein Beispiel:

Mit einem Newsletter über feuchte Keller und Schimmelpilzschäden (!!!) habe ich in meinem damaligen Handwerksbetrieb Öffnungsraten von über 25% generiert. Das bedeutet mehr als 25% der Adressaten habe den Newsletter gelesen und das bei diesem Thema.

3. Facebook Fanpage

Auch wenn eine Facebook Fanpage (Firmenseite) für einen Handwerksbetrieb für Sie auf den ersten Blick vielleicht keinen Sinn ergibt, sollten Sie doch einmal kurz darüber nachdenken.

Wenn Sie gute Arbeit machen, wovon wir hier einfach einmal ausgehen, werden Ihre Kunden gerne zu Ihren Fans auf Facebook. Diese bekommen dann immer wieder Ihre interessanten Postings (die Artikel aus Ihrem Blog) in der Timeline präsentiert.

Das passiert alles in dem doch sehr privaten Umfeld der Facebook Timeline. Wie ich meine, nicht unbedingt der schlechteste Platz um Ihren Betrieb und Ihre Expertise zu präsentieren.

Fazit

Auch im Internet können mit gezielt eingesetzten Marketingmaßnahmen Bestandskunden gepflegt und Neukunden gewonnen werden. Wichtig dabei: Die richtige Strategie und der Fokus auf den Mehrwert für ihre relevante Zielgruppe. So können Sie mit einfachen Hilfsmitteln Ihren Umsatz steigern. Das ist doch eigentlich ganz einfach.

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Über den Autor:

Lars Bobach hat selbst über zwölf Jahre einen Handwerksbetrieb geführt und dessen Umsatz mit gezieltem Online-Marketing signifikant gesteigert. Außerdem bloggt er auch regelmäßig zum Thema Produktiv in digitalen Zeiten.

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